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7 Fragen an Su Turhan - Ein Interview

 
Copyright Droemer Knaur/ Roeleke


1. Beschreiben Sie bitte den Ort, an dem ihr Krimi entsteht.


Ladengeschäft. München Giesing. Unweit eines Bestattungsunternehmens. Mein Schreibreich steht im hinteren Bereich, ohne Sicht auf das Leben, das durch die verschmutzten Fensterscheiben lockt. Zu viel an Ablenkung. Ein riesiger Schreibtisch aus billigem Holz, Geschenk einer Freundin. Auf der linken Hälfte entstehen meine Geschichten. Ich plotte und schreibe im Dunkeln, egal, ob die Sonne scheint oder der Mond das Zepter führt. Das Display des Rechners leuchtet, hie und da gönne ich mir den Lichtschein einer Lampe. Keine Musik. Ich rauche und trinke Kaffee. Nach 22 Uhr auch Bier. Zwischen fünf und sieben Stunden am Tag.

2. An welchen Orten treffen Sie die Personen, denen Sie in Ihrem Buch danken?


Bei meinen Recherchen. Freunde, die ich um Rat frage. Die drei wunderbaren Menschen Zuhause, denn die müssen mich aushalten. Es ist ein schmerzhafter Prozess, einen Roman zu schreiben. Meine Figuren nehmen mich ein. Ich spreche mit ihnen. Das ist für meine Liebsten anstrengend. Für mich übrigens auch.

3. Gibt es für Sie so etwas wie böse Orte?


Oh ja, die gibt es. Sie sind in Inneren. Schuld erzeugt böse Orte. Niemand ist ohne Schuld.

Sur Turhans eigener Ort des Bösen

4. An welchem Ort könnten Sie auf keinen Fall schreiben, warum nicht?


Unter der Dusche wird es manchmal schwierig. Aber auch das geht. Dann rufe ich meiner Frau oder Tochter zu, was für mich zu notieren. Meist taugt die Idee nichts, aber weiß man das in dem Moment? Ich bin ein Pensumgläubiger. Wenn es sein muss, schreibe ich, ziemlich egal wo.

5. Was oder wer dürfte an ihrem Lieblingsort auf keinen Fall fehlen?


Meine Familie. WLAN.

6. Wie suchen Sie den Ort aus, an dem ihr Krimi spielt?


Bei meinen Pascha-Romanen sind die Städte München und Istanbul vorgegeben. Da kenne ich mich aus. Ich such mir schon mal ein Plätzchen aus, verbringe dort Zeit und frage meine Figuren, ob wir da was machen wollen. Oder ob da eine Leiche gut aufgehoben wäre. Für meinen Thriller „Der Schnitzer“ bin ich in den Bayerischen Wald. Da hat der Ort die Story vorgegeben. Was mich selbst ein wenig erschrocken hat.

7. Wie finden Sie ihre Tatorte?


In meinem Kopf. Zu viel an Recherche empfinde ich als kontraproduktiv. Ich suche Anstöße in der Realität. Den Rest bewältige ich mit meiner Fantasie.



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